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Projektgeschichte


Chronologie der Ereignisse


Datum

Ereignis

Jan. 2007

Planungsbericht über die Agglomerationspolitik und die Politik des ländlichen Raumes
Die Anfänge des Projekts Starke Stadtregion Luzern gehen zurück auf die beabsichtigte
Fusion Littau-Luzern und den Antrag der beiden Gemeinden an den Kanton um finanzielle
Unterstützung. In dieser Situation forderte der Kantonsrat einen Planungsbericht über die
Agglomerationspolitik und die Politik des ländlichen Raumes. Im Planungsbericht (B 172)
vom Januar 2007 setzte der Regierungsrat einen neuen Akzent. Er schlug vor, dass auch
die Stadt und die Agglomerationsgemeinden und die Region Sursee eine Fusion prüfen.



Nov. 2007

Forum 1 "Starke Stadtregion Luzern"
Der Kanton lädt die Gemeinderäte der Agglomerationsgemeinden und den Stadtrat zu einer
Veranstaltung ein. Er legt einen ersten Entwurf der Grundsatzvereinbarung vor.



März 2007

Planungsbericht "Starke Stadtregion?" von Adligenswil, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens
Die Gemeinden machen eigene Abklärungen und lassen einen eigenen Planungsbericht
erstellen. Die Resultate sollen in die Grundsatzvereinbarung einfliessen. Im Bericht wird
den Gemeinden empfohlen, die Einladung des Kantons anzunehmen, dem Projekt
"Starke Stadtregion Luzern" beizutreten und einen ergebnisoffenen Abklärungsprozess
zu verlangen.



Mai 2008

Forum 2 "Starke Stadtregion Luzern"
Das Ergebnis von Forum 2: Der Kanton setzt nach wie vor auf die Fusion; die Gemeinden
wollen sowohl die Kooperation wie die Fusion gleichwertig prüfen.



Juni 2008

Die Gemeindepräsidenten machen die Zusage für einen ergebnisoffenen Prozess
Die Gemeinderäte von Adligenswil, Ebikon, Emmen, Horw und Kriens sagen zu, in einen
ergebnisoffenen Prozess einzusteigen. Sowohl die Fusion wie die Kooperation - in
eigener Verantwortung der Gemeinden - sollen abgeklärt werden.



Dez. 2008

Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung
Zwischen den Agglomerationsgemeinden, der Stadt Luzern und dem Kanton gibt es den
Konsens, die Stadtregion stärken und auf die Zukunft ausrichten zu wollen. Mit folgenden
Zielen:


  • Die Gemeinden, die Stadt Luzern und der Kanton klären die Vor- und Nachteile einer
    Fusion ab

  • Gleichwertig geprüft werden Kooperationsmodelle.


Mai 2009

Abstimmung über den Beitritt zum Projekt "Starke Stadtregion Luzern"
Die Bevölkerung von Adligenswil, Ebikon, Emmen und Kriens stimmen dem Beitritt zum
Projekt zu; Horw lehnt ab und steigt aus dem Projekt aus.



Okt. 2009

Die Externe Projektleitung ist bestimmt
Aus dem öffentlichen Ausschreibungsverfahren gehen Ernst &Young, die Universität
St. Gallen und Metron als Externe Projektleitung hervor; Projektleiter ist Christian Sauter,
Ernst & Young. Mit der Aufnahme ihrer Arbeit startet die Abklärungsphase von Fusion und
Kooperation im Projekt Starke Stadtregion Luzern.



Jan. 2010

Der 1. Echoraum "Starke Stadtregion Luzern" findet statt. Diskutiert wurde intensiv und engagiert. Ziel war es, Chancen und Risiken, Erwartungen und Hoffnungen aus den Gemeinden Adligenswil, Ebikon, Emmen, Kriens und Luzern in Erfahrung bringen. Eingeladen waren Vertretungen aus Politik, Einwohnerräten, Parteien, Wirtschaft, Gewerbe, Quartiervereinen, Pro- und Contra-Gruppierungen. Nach der lebhaften Diskussion in Gruppen stand fest: Die weichen Faktoren wie Identität, Erhalt des Quartierlebens, demokratische Mitbestimmung sind mindestens so wichtig wie die harten Faktoren Leistungsangebot, Finanzen, Ausstrahlungskraft usw.



Feb. 2010

Die sieben Arbeitsgruppen nehmen ihre Arbeit auf und werden bis zum Sommer 2010 die die Abklärungen bezüglich Kooperation und Fusion vornehmen. einen Monat später startet auch die FGr "Weiche Faktoren".



Mai 2010

In Adligenswil, Ebikon, Emmen und Kriens werden Veranstaltungen zum Thema "Weiche Faktoren" durchgeführt. Die Gemeinderäte möchten mit der Bevölkerung zusammen brennende Themen diskutieren. Was passiert in der Starken Stadtregion Luzern mit Themen rund um Brauchtum, Tradition, Vereine, Zusmmenarbeit usw.?



Sept. 2010

Am 2. Echoraum stellten die Fachgruppen ihre Zwischenresultate vor und dieskutierten sie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Institutionen und Vereinen aus den fünf Gemeinden.



März 2011

Schlussbericht über die Abklärung der zwei Seznarion "verstärkte Zusammenarbeit" und "Fusion": Die Projektsteuerung emphiehlt das Szenario "Fusion" zur Weiterverfolgung.

  Sommmer
   2011

Im den Monaten Juni/Juli 2011 haben die Gemeinderäte ihre Stellungsnahme zum Schlussbericht der Projektsteuerung abgegeben. Danach empfehlen Ebikon, Emmen und Luzern der Stimmbevölkerung, im Prozess fortzufahren und einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Die Gemeinderäte Adligenswil und Kriens entschieden sich für den Ausstieg aus dem Projekt.
In Emmen hatte der Einwohnerrat entschieden, das Projekt zu sistieren, bis der Kantonsbeitrag feststehe. In der Folge wurde eine Intiative gestartet , in der verlangt wird, Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern aufzunehmen. Darüber wird Emmen voraussichtlich am 11. März 2012 abstimmen. Die Abstimmungen in Ebikon, Kriens und Luzern wird am 27. November 2011 an der Urne stattfinden; in Adligenswil am 29. November 2011 an der Gemeindeversammlung.

Nov. 2011

Die Stimmbevölkerung der Stadt Luzern sagt Ja zu weiteren Fusionsabklärungen, während Ebikon und Im Projekt Starke Stadtregion Luzern bekennt sich die Stimmbevölkerung der Stadt Luzern zu weiteren Fusionsabklärungen, während Adligenswil, Ebikon und Kriens weitere Abklärungsschritte ablehnen. Emmen wirdam 11. März 2012 über die Initiative "Ja zu Fusionsverhandlungen" abstimmen.