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Panoramaaufnahme vom Dach des Kantonsspitals


Das Projekt Starke Stadtregion Luzern ist gescheitert


Im Projekt Starke Stadtregion Luzern bekannte sich am 27. November 2011 die Stimmbevölkerung der Stadt Luzern zu weiteren Fusionsabklärungen, während Ebikon und Kriens Nein sagen. Adligenswil hat sich an der Gemeindeversammlung auch gegen weitere Schritte ausgesprochen. Ihrem Nein folgte  m 11. März 2012 auch Emmen,  indem die Bevölkerung die Initiative "Ja zu Fusionsverhandlungen" ablehnte. Damit ist das Projekt Starke Stadtregion definitiv Luzern vom Tisch.


Resultate in Stadt und Gemeinden


Stadt/Gemeinde

Stimmbet.

Verst. Kooperation (Variante A)

Fusion
(Variante B)

Luzern

33.11%

Ja     7 325 (49.97%)
Nein 7 335 (50.03%)

Ja     9 686 (62,28 %
Nein 5 866 (37.72%)

Ebikon

46.1%

Ja        790 (21.9%)
Nein 2 827 (78,1%)

Ja     1 105 (30%)
Nein 2 573 (70%)

Emmen

51 %

Ja     3 811
Nein 4 397

Abstimmung über die Initiative "Ja zu Fusionsverhandlungen" vom 11. März 2012

Kriens

50.6%

Ja     2 721(32.2%)
Nein 6 397 (67.8%)

Ja     2 952 (29.8%)
Nein 6 222 (70.2%)

Adligenswil

Ja 6.6% Nein 93,4% (Gemeindeversammlung vom 27. November 2011


Zum Projektverlauf Starke Stadtregion Luzern


Die Gemeinden Adligenswil, Ebikon, Emmen, Kriens und Luzern / Littau haben in einer gemeinsamen Grundsatzvereinbarung vom Dezember 2008 beschlossen, im Rahmen einer Abklärungsphase zwei Zukunftsszenarien zur nachhaltigen Stärkung der Stadtregion Luzern zu entwickeln: die Fusion und die verstärkte Kooperation.


Im März 2011 hat die Projektsteuerung den Schlussbericht über die Abklärungen der zwei Szenarien "verstärkte Kooperation" und "Fusion" vorgelegt und empfiehlt die "Fusion" zur Weiterverfolgung. Mit einer Fusion könne die Stadtregion mit einheitlicher Stimme auftreten und deren Wettbewerbsfähigkeit besser gestärkt werden, erklärt sie den Entscheid. Mit Blick auf die Abstimmung vom 27. November 2011 über den Eintritt in die nächste Projektphase beginnt jetzt in den Gemeinden die Meinungsbildung.


In der Zwischenzeit haben die Gemeinderäte ihre Stellungsnahme zum Schlussbericht abgegeben. Danach empfehlen Ebikon, Emmen und Luzern der Stimmbevölkerung, im Prozess fortzufahren und einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Die Gemeinderäte Adligenswil und Kriens entschieden sich für den Ausstieg aus dem Projekt. In Emmen hatte der Einwohnerrat entschieden, das Projekt zu sistieren, bis der Kantonsbeitrag feststehe. In der Folge wurde eine Intiative gestartet , in der verlangt wurde, Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern aufzunehmen. Die Mehrheit des Gemeinderas Emmen sprach sich positiv zur Initiative aus.


Die Abstimmungen in Ebikon, Kriens und Luzern fanden am 27. November 2011 an der Urne statt. Die Stadt Luzern hatte sich für die Fortsetzung der Fusionsverhandlungen ausgesprochen, Emmen, Ebikon und Kriens negativ. Gegen Fusionsabklärungen stellte sich auch die Bevölkerung in Adligenswil an der Gemeindeversammlung vom am 29. November 2011. Als letzte Gemeinde entschied Emmen über die Initiative "Ja zu Fusionsverhandlungen" am 11. März. Das Resultat war ebenfalls negativ. Damit ist die Strategie der Stärkung der Stadtregion Luzern durch Fusionen gescheitert.



Kontakt


Vertreter des Projekts

Thomas Willi
Gemeindepräsident Emmen


Telefon

041 268 02 52   

E-Mail

Thomas Willi


Externer Projektleiter

Christian Sauter


Telefon

058 286 43 08

E-Mail

Christian Sauter


Aktuell

Der letzte Stand im Projekt


Im Projekt Starke Stadtregion Luzern bekannte sich am 27. November 2011 die Stimmbevölkerung der Stadt Luzern zu weiteren Fusionsabklärungen, während Ebikon und Kriens Nein sagen. Adligenswil hat sich an der Gemeindeversammlung auch gegen weitere Schritte ausgesprochen. Ihrem Nein folgte  m 11. März 2012 auch Emmen,  indem die Bevölkerung die Initiative "Ja zu Fusionsverhandlungen" ablehnte. Damit ist das Projekt Starke Stadtregion definitiv Luzern vom Tisch.